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EKRC-Boote schnellten durch Berlin

Gute Laune beim Gruppenbild: Die Kieler Ruderer waren mit ihrem Auftritt in der Hauptstadt sichtlich zufrieden.

Gute Laune beim Gruppenbild: Die Kieler Ruderer waren mit ihrem Auftritt in der Hauptstadt sichtlich zufrieden.

700 Ruderer aus mehreren Ländern in insgesamt 120 Booten waren der Einladung des Landesruderverbandes Berlin gefolgt, an der mittlerweile 84. Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ teilzunehmen. Gerudert wurde in Vierern und Achtern mit Skulls oder Riemen auf einer sieben Kilometer langen kurvenreichen Strecke, die vor dem Bundeskanzleramt endete. Unter den Aktiven befanden sich auch vier Boote des Ersten Kieler Ruder Clubs, die in den Doppelvierer-Klassen Junioren, Masters Männer, Masters Frauen und offene gemischte Klasse an den Start gingen.

In kräftezehrenden und stark besetzten Rennen konnten sich sowohl die Junioren Nils Rothardt, Hauke Hämmerling, Max Müller, Benjamin Mattern mit ihrer Steuerfrau Leonie Haass, als auch die Athleten der Offenen Klasse, Denis Hayes, Sabine Gödtel, Christina Dunsing, Alexander Clavier mit Steuermann Barry Hayes die Goldmedaille sichern, wobei sich die Letztgenannten ganz besonders über diesen Sieg freuten. Schließlich hatte jener gemischte Doppelvierer bereits zwei Tage zuvor in nahezu gleicher Besetzung (lediglich Steuermann Barry Hayes fehlte und wurde von Helga Puschendorff vertreten) an einer Langstreckenregatta auf der Elbe im Zuge des Tags der deutschen Einheit teilgenommen und in diesem Testlauf für die Berlin-Regatta über 11,5 Kilometer lediglich einen vierten Platz eingefahren. Folglich entschädigte der auf der Spree eingefahrene erste Platz für die durchwachsene Generalprobe auf ganzer Linie.

Auch die weiteren EKRC-Teams zeigten in der Hauptstadt ansprechende Leistungen: So gelang den Masters-Männern um Claus Höppner, Rolf Zumegen, Bernd Klose, Bernd Pingel und Steuermann Henning Hardell ein zweiter Platz, während die Masters-Frauen, bestehend aus Dorith von Weydenberg, Katja Lorenz, Birgit Küpker, Ulrike Zumegen und Steuerfrau Helga Puschendorff, als dritte ins Ziel kamen. Die 20 Ruderer des EKRC konnten somit ein durchweg positives Fazit der gut besuchten Ruderregatta ziehen, an der sie auch im kommenden Jahr teilnehmen wollen, um ihre Titel zu verteidigen. bak

Quelle: Kieler Nachrichten, 10. Oktober 2013

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