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Hämmerling setzt Elite unter Druck

Durchwachsene Ergebnisse fuhren die Junioren der Rudergesellschaft Germania Kiel bei der Kölner Regatta auf dem Fühlinger See ein. Gut aufgelegt zeigte sich indes Hauke Hämmerling, der im A-Finale seinen Kontrahenten Paroli bot und damit das gesteckte Ziel erreichte.

Hämmerling setzt Elite unter Druck

Statt im Einer lief Hauke Hämmerling in Köln im Zweier mit seinem Eutiner Partner Nils Stahnke zu großer Form auf und bot den etablierten Teams im A-Finale kräftig Paroli. Foto Archiv Hornung

Zusammen mit Nils Stahn- ke aus Eutin räumte Hämmerling im Zweier über 2000 Meter nach misslungenem Start das Feld von hinten auf und ließ die Teams aus Leverkusen, Berlin, Heidelberg und Hamburg noch hinter sich. „In diesem Rennen passte am Ende alles“, sagte Trainer Victor Fijal. „Sowohl die Zwischenspurts, der Ehrgeiz, eine gute Zeit als auch Rang zwei.“ Im A-Finale durfte sich der Youngster mit der Spitze des Deutschen Ruderverbandes messen, deren Saisonziel die Weltmeisterschaften sind. Am Ende reichte es gegen physisch überlegene Mannschaften zu einem guten sechsten Platz.

Ebenfalls auf Kurs ruderte Frieda Hämmerling, die im Zweier mit Marie Rose aus Kappeln im Rennen über 1500 Meter Rang zwei erreichte. Bereits nach 500 Metern ge- lang es ihr, sich vor die Boote aus Bessel, Erlangen, Dortmund und Belgien zu schieben. Einzig die Gegnerinnen aus Deggendorf waren stärker und kamen mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung ins Ziel. Das anschließende B-Finale meisterte das Nordteam mit Bravour und erreichte Rang vier. „Ich bin zufrieden, denn Frieda fährt ihre erste Regatta-Saison“, so Fijal. Ebenfalls Vierte wurde Hämmerling auf der gleichen Strecke im B-Finale mit dem dritten Landesvierer Schleswig-Holstein.

Deutlich hinter ihren Erwartungen zurück blieb Johanna Botz, die im Einer über 1500 Meter nur Rang vier im Vorlauf erreichte. sho

Quelle: Kieler Nachrichten, 24. Mai 2012

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