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Rudern gegen Krebs

Benefizregatta mit 45 Booten ein voller Erfolg – Veranstalter hoffen auf 10000 Euro

Kiel. Zum dritten Mal ruderten Mannschaften auf der Kieler Innenförde um die Wette, um die Stiftung „Leben mit Krebs“ zu unterstützen, zum dritten Mal war die Benefizregatta ein voller Erfolg: 45 Boote gingen am Sonnabend an den Start, außerdem fünf Schülerboote und drei Boote mit Krebspatienten in der Rehabilitationsphase.

Auch drei Boote mit Krebspatienten in der Rehabilitationsphase nahmen an der Regatta teil, so gab es auch drei Siegerteams: die „Grün-Weißen Skuller“ (Kiel/Hamburg), die „Wilde Bruni“ und „Speedy Germania“ (beide aus Kiel).

Luftballons, Fahnen, Zelte, Siegertreppchen und viele Schaulustige säumten das Ufer vor dem GEOMAR-Gebäude an der Kiellinie. Moderator Andreas Otto begrüßte die Regattateilnehmer genauso wie Ex-Oberbürgermeister Torsten Albig, der die Schirmherrschaft übernommen hatte. An den Start gingen 45 Mannschaften von Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäusern, Schulen und Vereinen aus Kiel und Umgebung. Die an der Kiellinie ansässigen Vereine stellten die Steuerleute, federführend war wieder die Rudergesellschaft Germania, die für Neueinsteiger, Schüler und Patienten im Vorfeld Trainingseinheiten organisierten, sie auf die Regatta vorbereiteten und damit sichere Rennen gewährleisteten, denn ein wacklige Angelegenheit ist es schon, in einen Gig-Doppelvierer zu steigen.

„Es ist alles prima gelaufen“, freute sich Mitorganisatorin Stephanie Otto, Sportwissenschaftlerin und Therapeutin am Krebszentrum Nord, nach den Rennen. Und erklärte, wie die Ruderer dazu beitragen, die Stiftung zu unterstützen: „Außer den Schüler- und Patiententeams spendet jede Mannschaft, zusätzlich zu den 50 Euro Startgebühr, 200 Euro, die dann den sporttherapeutischen Angeboten am Krebszentrum Nord zugute kommen.“ Zusammen mit einigen zusätzlichen Sponsorenspenden sei man in den vergangenen beiden Jahren auf einen Betrag von jeweils etwa 10000 Euro gekommen.
„Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr wieder auf ein so gutes Ergebnis kommen“, sagte Stephanie Otto.

45 Vierer mit Steuermann nahmen an der dritten Regatta „Rudern gegen Krebs“ teil, außerdem drei Patienten- und fünf Schülerboote.

So standen auch die Sieger nicht im Vordergrund, trotzdem gab es sie: Bei den „Experten“ gewann das „Team 1“ von REpower (Osterrönfeld), gefolgt von „Voith Maxima“ (Kiel) und der ATV Ditmarsia (Kiel), bei den „Einsteigern“ siegte das Team der Kinderklinik Kiel, gefolgt vom HDW-Team B und der „Sunshine 1“ der DAK Gesundheit. Bei den Schülern gelangte das Boot der Hebbelschule vor den Booten des Ersten Kieler Ruder-Clubs und der Ricarda-Huch-Schule ins Ziel, bei den Patientenbooten freuten sich die „Grün-Weißen Skuller“ (Hamburg/Kiel), die „Wilde Bruni“ (Kiel) und „Speedy Germania“ über die Plätze eins bis drei.

Die Kieler Regatta war gleichzeitig der diesjährige Auftakt zu einer Serie von „Rudern gegen Krebs“-Regatten in zehn weiteren deutschen Städten.

Von Thomas Eisenkrätzer

Quelle: Kieler Nachrichten, 4. Juni 2012

Rudern gegen Krebs: 80 Helfer im Einsatz

Kiel. An der Organisation der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ haben sich alle Rudervereine der Kieler Förde entsprechend ihrer Vereinsgröße beteiligt und zu deren Erfolg beigetragen. Insgesamt waren etwa 80 Helfer aus den Vereinen im Einsatz. eis

Quelle: Kieler Nachrichten, 5. Juni 2012

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