Absage Regatta Rudern gegen Krebs in Kiel 2020

Absage Regatta Rudern gegen Krebs in Kiel 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ruderinnen und Ruderer,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Kiel.

Aufgrund der zunehmend dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie müssen wir die diesjährige Benefizregatta in Kiel leider absagen.

Nach reiflicher Überlegung der Organisatoren der Regatta wird es auch keinen Alternativtermin in 2020 geben. Denn nicht nur die Förderung der therapieunterstützenden Projekte für Menschen mit Krebs, sondern auch Ihre und unsere Gesundheit liegen uns sehr am Herzen.

Bleiben Sie uns gewogen, gesund und fit, so dass wir im Jahr 2021 eine Wiederaufnahme von „Rudern gegen Krebs“ in Kiel gemeinsam starten können.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für die diesjährige Pause.

Ihre Stiftung Leben mit Krebs und ihre Kooperationspartner

Absage Regatta Rudern gegen Krebs in Kiel 2020 (pdf)

Rudern gegen Krebs 2020

11. Benefizregatta zur Förderung des Projektes „Sport und Krebs“ am 6. Juni 2020

Rudern gegen Krebs in Kiel

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Ruderinnen und Ruderer!

Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ wird dieses Jahr bereits zum 11. Mal von der Stiftung Leben mit Krebs in bewährter Kooperation mit den Kieler Ruder- und Schülerrudervereinen und dem Städtischen Krankenhaus Kiel an der Kiellinie ausgetragen.

Es ist also schon jetzt an der Zeit auf den nächsten Ruderwettbewerb hinzuweisen und die Terminplanung darauf einzustellen!

In guter Tradition starten Patienten, Ärzte, Pflegekräfte, erfahrene Rudersportler, aber auch Ruderneulinge regional ansässiger Firmen bei der Benefizregatta – sie alle wollen wieder in den Kategorien „Einsteiger“ und „Experten“ ihr Engagement unter Beweis stellen und durch ihren Einsatz ein Zeichen gegen Krebs setzen.

Mit den Einnahmen der Regatta finanzieren wir das Förderprojekt „Sport zum Leben“, welches bereits erfolgreich am Städtischen Krankenhaus Kiel für Betroffene angeboten wird.

Machen Sie mit bei der Benefizregatta am Samstag, 06. Juni 2020!

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung für das Projekt „Sport und Krebs“ und hoffen auf einen erfolgreichen Wettbewerb mit vielen Teilnehmern!

Claus Feucht, Vorstand der Stiftung Leben mit Krebs
Dr. Roland Ventzke, Geschäftsführer Städtisches Krankenhaus Kiel
Maja Darmstadt, 2. Vorsitzende Verband Kieler Schülerrudervereine e. V.
Sabine Köhler, 1. Vorsitzende Rudergesellschaft Germania Kiel von 1882 e. V.
Bernd Klose, Vorsitzender Erster Kieler Ruder-Club 1862 e. V.

Unter der Schirmherrschaft von
Dr. Heiner Garg, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren
Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Kiel

In zehn Jahren fast eine halbe Million Euro errudert

Benefiz-Regatta finanziert das Sportprogramm für krebskranke Patienten – Im Sommer kamen noch einmal 39 000 Euro zusammen

Gruppenbild mit acht Personen, die einen großen Spendenscheck vor einem Gemälde in den Händen halten
Geld für den guten Zweck (v.l.): Sabine Köhler, Rolf Kalippke (beide Rudergesellschaft Germania), Gesundheitsminister Heiner Garg, Stiftungsvorstand Claus Feucht, Bernd Klose vom Ersten Kieler Ruderclub, Patientensprecherin Karin Peter, Sporttherapeutin Astrid Schulz und Krankenhaus-Geschäftsführer Roland Ventzke

Das Wasser spritzte und der Schweiß perlte, als in diesem Sommer bei „Rudern gegen Krebs“ rund 70 Teams in Vierer-Booten in Kiel gegeneinander antraten. 300 Teilnehmer und Unterstützer sowie mehrere Großsponsoren zahlten zusammen 39 000 Euro, die in das Sportprogramm des Städtischen Krankenhauses und der Kieler Rudervereine fließen. Sie bieten damit kostenlose oder stark vergünstigte Sport- und Ruderkurse für krebskranke Menschen an. Den Scheck übergab Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) in Vertretung für den kurzfristig erkrankten Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) im Gästehaus der Landesregierung in Kiel.

Claus Feucht, Vorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs, sagte: „Das Angebot hilft den Menschen bei der Bewältigung ihrer Erkrankung.“ Es stehe dabei nicht nur Patienten des Städtischen Krankenhauses, sondern auch denen anderer onkologischer Praxen in Kiel offen. Die positiven Auswirkungen der Therapie erklärte Sporttherapeutin Astrid Schulz: „Neben dem sportlichen ist auch der soziale Aspekt sehr wichtig“, sagt sie. Denn die Patienten könnten weiter Sport treiben, lernten andere Betroffene kennen und müssten sich in den Gruppen nicht mit gesunden Menschen messen oder gar verstecken.

Sport und Bewegung fördern die Genesung

„Ich kann nachvollziehen, welche Befürchtungen mit der Diagnose Krebs verbunden sind“, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg. Sport trage dazu bei, den Optimismus nicht zu verlieren und unterstütze damit die Genesung, so der Politiker. Umso mehr freute sich der Minister über die hohe Summe, die bei der zehnten Regatta zusammengekommen ist. Garg hatte bereits im Sommer Daniel Günther vertreten und die Grußworte bei der Veranstaltung gesprochen.

Der Stiftungsvorsitzende Claus Feucht zog nach der Jubiläumsveranstaltung ein positives Fazit. „In den vergangenen zehn Jahren ist bereits knapp eine halbe Million Euro errudert worden.“ Davon konnten Sportkurse für 1900 Patienten finanziert werden. Ähnliche Veranstaltungen richtet die Stiftung an 60 Orten in Deutschland aus. „Wobei das Rudern ein kongeniales Bild ist“, sagt Feucht. „Denn es ist eine Teamleistung. Genau so wie die Krebs-Therapie.“

Die nächste Regatta ist für den 6. Juni 2020 geplant.

Text: Marc R. Hofmann, Kieler Nachrichten 4. Dezember 2019
Bild: Staatskanzlei S-H