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Presseartikel u. a. aus den Kieler Nachrichten zum Rudersport in Kiel

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RG Germania Kiel gewinnt den Stadtachter 2024

Die RG Germania Kiel hat am Mittwoch den letztjährigen Titelgewinn des Stadtachter-Rennens erfolgreich verteidigt. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer an der Kiellinie hatte das Team des Akademischen Rudervereins Pech. Was war passiert?

„Das wurde zum Schluss noch einmal richtig, richtig eng“, sagte Ruderer Daniel vom Siegerteam Germania. Von Beginn an lag sein Boot in einem ansonsten ausgeglichenen Teilnehmerfeld in der Poleposition. Doch der starke Gegenwind und die Wellen machten nicht nur dem Boot des späteren Gewinners Mühe, denn das Team vom Akademischen Rudervereins, das auf Bahn eins startete, trieb beim Start etwas Richtung Landseite und touchierte mit zwei Riemen einen Poller der Blücherbrücke und hatte dadurch einen großen Rückstand auf die anderen Boote. …

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In zehn Jahren fast eine halbe Million Euro errudert

Benefiz-Regatta finanziert das Sportprogramm für krebskranke Patienten – Im Sommer kamen noch einmal 39 000 Euro zusammen

Gruppenbild mit acht Personen, die einen großen Spendenscheck vor einem Gemälde in den Händen halten
Geld für den guten Zweck (v.l.): Sabine Köhler, Rolf Kalippke (beide Rudergesellschaft Germania), Gesundheitsminister Heiner Garg, Stiftungsvorstand Claus Feucht, Bernd Klose vom Ersten Kieler Ruder-Club, Patientensprecherin Karin Peter, Sporttherapeutin Astrid Schulz und Krankenhaus-Geschäftsführer Roland Ventzke

Das Wasser spritzte und der Schweiß perlte, als in diesem Sommer bei „Rudern gegen Krebs“ rund 70 Teams in Vierer-Booten in Kiel gegeneinander antraten. 300 Teilnehmer und Unterstützer sowie mehrere Großsponsoren zahlten zusammen 39 000 Euro, die in das Sportprogramm des Städtischen Krankenhauses und der Kieler Rudervereine fließen. Sie bieten damit kostenlose oder stark vergünstigte Sport- und Ruderkurse für krebskranke Menschen an. Den Scheck übergab Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) in Vertretung für den kurzfristig erkrankten Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) im Gästehaus der Landesregierung in Kiel.

Claus Feucht, Vorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs, sagte: „Das Angebot hilft den Menschen bei der Bewältigung ihrer Erkrankung.“ Es stehe dabei nicht nur Patienten des Städtischen Krankenhauses, sondern auch denen anderer onkologischer Praxen in Kiel offen. Die positiven Auswirkungen der Therapie erklärte Sporttherapeutin Astrid Schulz: „Neben dem sportlichen ist auch der soziale Aspekt sehr wichtig“, sagt sie. Denn die Patienten könnten weiter Sport treiben, lernten andere Betroffene kennen und müssten sich in den Gruppen nicht mit gesunden Menschen messen oder gar verstecken.

Sport und Bewegung fördern die Genesung

„Ich kann nachvollziehen, welche Befürchtungen mit der Diagnose Krebs verbunden sind“, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg. Sport trage dazu bei, den Optimismus nicht zu verlieren und unterstütze damit die Genesung, so der Politiker. Umso mehr freute sich der Minister über die hohe Summe, die bei der zehnten Regatta zusammengekommen ist. Garg hatte bereits im Sommer Daniel Günther vertreten und die Grußworte bei der Veranstaltung gesprochen.

Der Stiftungsvorsitzende Claus Feucht zog nach der Jubiläumsveranstaltung ein positives Fazit. „In den vergangenen zehn Jahren ist bereits knapp eine halbe Million Euro errudert worden.“ Davon konnten Sportkurse für 1900 Patienten finanziert werden. Ähnliche Veranstaltungen richtet die Stiftung an 60 Orten in Deutschland aus. „Wobei das Rudern ein kongeniales Bild ist“, sagt Feucht. „Denn es ist eine Teamleistung. Genau so wie die Krebs-Therapie.“

Die nächste Regatta ist für den 6. Juni 2020 geplant.

Text: Marc R. Hofmann, Kieler Nachrichten 4. Dezember 2019
Bild: Staatskanzlei S-H

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Jubiläumsregatta auf der Kieler Förde

„Rudern gegen Krebs“ ist mehr als nur ein Slogan. Tatsächlich können Rudern und Sport helfen, besser mit Krebs zurecht zu kommen. Weil es außer um diese Botschaft auch noch um Geld ging, legten sich 300 Aktive und Helfer ins Zeug, als auf der Kieler Förde die zehnte Regatta unter diesem Motto stieg.

Etwa 70 Teams wetteiferten auf der 300-Meter-Strecke vor der Anlage des Ersten Kieler Ruder-Clubs von 1862 bei allerbestem Wetter um möglichst gute Platzierungen im Doppelvierer. Und nicht nur um das: Sofern es sich nicht um Schüler- oder Patientenboote handelte, zahlte jedes Team 300 Euro Startgeld, von denen 200 direkt in den Fördertopf für Sporttherapie kamen. Die Stiftung „RSH hilft helfen“ und die Kieler Niederlassung der dänischen Sydbank waren zudem als Großsponsoren mit jeweils 10000 Euro dabei, dazu mehr als 20 überwiegend regionale Unterstützer wie Textilservice Wulff, die Firma Buchner oder die Vater Unternehmensgruppe.

Mehr lesen im Artikel von Martin Geist in den Kieler Nachrichten vom 26. August 2019

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