Rolf Köhler

„Rudern gegen Krebs“ – auch 2024 wieder für den guten Zweck

Sportliche Herausforderung für die 14. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ auf der Kieler Förde: 48 Boote gehen am Sonnabend (13. Juli) für den guten Zweck an den Start. Die Einnahmen kommen wieder dem Sportprogramm für Krebspatienten am Städtischen Krankenhaus zu Gute.

Eine größere Personengruppe steht und sitzt in mehreren Reihen bei der Siegerehrung "Rudern gegen Krebs" vor einer Leinwand mit Werbebannern
Die siegreichen Mannschaften des Einsteiger- und Expertenfinales zusammen mit den Organisatoren der Benefizregatta

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„Rudern gegen Krebs“ – wieder für den guten Zweck

Beste Bedingungen für die 13. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Kiel: 66 Boote gingen am Sonnabend (8. Juli) bei Sonnenschein und glatter Förde für den guten Zweck an den Start. Die Einnahmen der Aktion kommen wieder dem Sportprogramm für Krebspatienten am Städtischen Krankenhaus zu Gute.

Die Sonne strahlt am Himmel, die Förde ist glatt wie ein Spiegel und die Color Magic fährt in den Kieler Hafen ein: So sieht am Sonnabendmorgen das Panorama aus, bevor zum 13. Mal die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ startet. 66 Boote haben die Ziellinie am Rudersteg der Rudergesellschaft Germania Kiel im Visier. Das eigentliche Ziel ist aber ein anderes: „Die Benefizregatta ist eine tolle Gelegenheit zu helfen, Spaß zu haben, und vielleicht noch einen Sport für sich zu entdecken“, bringt es Julia Cuntze auf den Punkt. Seit Jahren trainiert sie eine Gruppe von Krebspatientinnen und Krebspatienten im Alter von 27 bis 81 Jahren, die einmal in der Woche gemeinsam im Ruderboot auf der Kieler Förde unterwegs sind. Neben dem Sport spielt dabei der soziale Faktor eine große Rolle. „Es ist eine großartige Gemeinschaft und ein Kraftort“, sagt Cuntze.

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Bei der Siegerehrung nach dem Stadtacher-Rennen hält eine junge Frau im Vordergrund einen Pokal in die Höhe. Hinter ihr stehen die drei Mannschaften zum Teil auf einem Podest.

Germania triumphiert im Stadtachter-Rennen

Große Freude bei der RG Germania

Zu früh gefreut: Der Erste Kieler Ruder-Club feierte bereits den Sieg beim Stadtachter-Rennen, doch es reichte nur für den zweiten Platz. So lief das Foto-Finish an der Kiellinie ab.

Die Rudergesellschaft Germania Kiel triumphiert beim Stadtachter-Rennen 2023 im Rahmen der Kieler Woche dank einer spektakulären Aufholjagd. Und das, obwohl zuerst alle von einem anderen Sieger ausgingen. Was war passiert?

Im Vorfeld des dramatischen Rennens hatte sich im Vierer die Studentenvereinigung ATV Ditmarsia durchgesetzt, und an der Kiellinie waren viele zum Zuschauen stehen geblieben. Unter tosendem Applaus kam es zum Showdown im Achter. Und für die meisten Beobachter stand der Gewinner beim Zieleinlauf fest. Das Siegerfoto war bereits geschossen, und das Team vom Ersten Kieler Ruder-Club (EKRC) feierte den Erfolg – doch es kam anders.

Rudergesellschaft Germania feiert ersten Sieg seit 2012: Was für Steuerfrau und die Zuschauer aufgrund der Perspektive schwierig zu sehen war: Die RG Germania Kiel hatte sich nach einem Kraftakt in einem Foto-Finish durchgesetzt. „Die Enttäuschung ist natürlich riesig, zumal es ja auch mehrere Auffassungen vom Ergebnis gab“, ärgerte sich EKRC-Steuerfrau Leslie Matthiesen, die aber zugleich hoffte, dass das Team mit ein wenig Abstand auch stolz über den zweiten Platz sein könne.

Während sich beim Zweitplatzierten Enttäuschung breitmachte, kannte die Freude bei Germania und Steuerfrau Enya Freudenberg keine Grenzen. „Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, aber umso größer ist die Freude jetzt. Jeder aus der Mannschaft hat nicht nur für sich, sondern auch für den Verein gekämpft.“

Für die Rudergesellschaft ist der unerwartete Sieg zugleich der erste seit 2012, und das Team feierte den Erfolg mit Champagnerduschen vor der jubelnden Menge an der Kiellinie.

Text: Tobias Hollenbach, KN-Online.de, 22. Juni 2023
Bilder: RG  Germania

RG Germania: Bilder vom Stadtachter 2023

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Andreas König mit Sportverdienstnadel ausgezeichnet

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts hat am 7. Juni 2022 Andreas König und zwölf weitere Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement im Sport geehrt. Er überreichte ihnen, stellvertretend für Ministerpräsident Daniel Günther, die Sportverdienstnadel.

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (r.) überreicht die Sportverdienstnadel an Andreas König. Foto: Frank Peter
Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (r.) überreicht die Sportverdienstnadel an Andreas König. Foto: Frank Peter

Bei der Zeremonie im Gästehaus der Landesregierung in Kiel dankte Geerdts den Geehrten für ihren beispielhaften Einsatz für den Sport in Schleswig-Holstein: „Ich freue mich, dass wir herausragende ehrenamtliche Persönlichkeiten des Sports mit der Sportverdienstnadel auszeichnen. Sie alle sind tragende Säulen für den schleswig-holsteinischen Breitensport. Sie trainieren, organisieren, leiten und motivieren. Sie sind Sportlerinnen und Sportler aus Leidenschaft. Und mit dieser Leidenschaft fördern und entdecken Sie Talente. Sie unterstützen Freizeitsportler bei ihren Zielen. Sie motivieren Sportmuffel, überhaupt erst anzufangen.“

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