Rolf Köhler

Frauen-Doppelvierer verpasst als Vierter die Medaillen

Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 ist geschafft

Vier Frauen im Ruderboot halten die in den Deutschlandfarben schwarz, rot, gold gestrichenen Ruderblätter aufrecht
Frauen-Doppelvierer mit Frieda Hämmerling, Franziska Kampmann, Michaela Staelberg und Daniela Schultze verpasst als Vierter die Medaillenränge; Foto: DRV/Seyb

Bei den Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim vom 25. Aug. bis 1. Sept 2019 haben Daniela Schultze, Michaela Staelberg, Franziska Kampmann und Schlagfrau Frieda Hämmerling (RC Potsdam/Crefelder RC/RV Waltrop/RG Germania Kiel) im Frauen-Doppelvierereine eine Medaille jedoch verpasst. Nach einem guten Start konnte sich das deutsche Boot zunächst an die führenden Polen hängen. Bei 500 m lag das Quartett allerdings schon über 1,5 Sekunden zurück auf Rang vier. An der Spitze übernahmen die Chinesinnen das Tempo, dahinter folgten Polen und die Niederlande. Bis zur 1.000-m-Marke verloren die Deutschen weitere Sekunden, Rang drei war mit zwei Sekunden Rückstand noch in Reichweite. Doch auch auf den letzten 500 m konnten die Athletinnen von Trainer Marcin Witkowski nichts mehr draufsetzen und verpassen als Vierter die Medaillenränge. Hängende Köpfe im Ziel. “Wir sind super enttäuscht, wir wollten eine Medaille.” “Es fehlte heute an Dynamik und Aggressivität, das war einfach kein gutes Rennen”, so Trainer Witkowski.

Schleswig-Holsteins Sportlerin des Jahres: Frieda Hämmerling

Frieda Hämmerling von der RG Germania, in diesem Jahr Silbermedaillengewinnerin im Doppelvierer bei der Weltmeisterschaft in Plovdiv und zweimalige Weltcupsiegerin, ist zu Schleswig-Holsteins Sportlerin des Jahres gewählt worden. Im Internet-Voting hat sie bei starker Konkurrenz ganz knapp die Nase vorn gehabt und lag am Ende vor Triathletin Nina Eim vom SC Itzehoe.

Junge Frau vor blauer Leinwand mit weißen Punkten hält einen Pokal und einen üppigen Blumenstrauß in der Hand
Foto: Frank Peter

Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ 2018

Die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Kämpfer ging am 7. Juli mit 62 Teams an den Start. Mit dem Erlös der Veranstaltung unterstützen Teilnehmer und Sponsoren ein kostenloses Sportangebot für Krebspatienten im Städtischen Krankenhaus Kiel.

Personen in zwei Reihen vor der großen Leinwand Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs&quot
Claus Feucht von der Stiftung Leben mit Krebs, Sporttherapeutin Astrid Schulz, Roland Venske vom Städtischen Krankenhaus, Maja Darmstadt vom Verband Kieler Schülerrudervereine, Sabine Köhler von der Rudergesellschaft Germania, Bernd Klose vom Ersten Kieler Ruder-Club, Moderaten Andreas Otto und Bernd Dibbern (von links) mit den siegreichen Mannschaften des Experten-Finales

22.000 Euro für den guten Zweck

Insgesamt 22.000 Euro sind bei der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ am 15. Juli 2017 auf der Kieler Förde zusammengekommen.

Freuen sich über die Spende: Sporttherapeutin Astrid Schulz, Sabine Köhler von der Rudergesellschaft Germania, Roland Venske vom Städtischen Krankenhaus, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Patientensprecherin Karin Peter, Maja Darmstadt vom Verband Kieler Schülerrudervereine, Claus Feucht von der Stiftung Leben mit Krebs und Bernd Klose vom Ersten Kieler Ruder-Club (von links). Foto: © Landeshauptstadt Kiel

Bei der Scheckübergabe am 9. November 2017 im Amtszimmer von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer war die Freude über diese Summe groß. Der Erlös setzt sich aus Startgeldern, Spenden und Geldern der Sponsoren zusammen. Während der Regatta, die zum achten Mal ausgetragen wurde, legten sich 67 Teams mit Steuerfrau/mann in Gig-Doppelvierern – darunter auch Krebspatienten – gemeinsam in die Skulls.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer Schirmherr

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Kieler OB, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft vom ehemaligen Ministerpräsidenten Torsten Albig übernommen hat. Wenn seine Zeit es erlaubt, will er im kommenden Jahre selber ins Boot steigen. Kämpfer hat in seiner Jugend intensiv auf dem Plöner See gerudert.

Kostenlose Kurse für Krebspatienten

Mit Hilfe des Geldes wird das Sportprogramm für Patienten, die an Krebs erkrankt sind oder waren, am Städtischen Krankenhaus Kiel finanziert. Sie haben im Rahmen von kostenlosen Kursen des Projektes “Sport und Krebs” die Möglichkeit, ihre Kondition, Muskelkraft und Bewegung zu verbessern. Kurse, von Pilates über Funktionstraining und Nordic Walking bis hin zu Aquafitness, nutzen pro Woche viele Patienten.

Vergünstigtes Rudern

Für Krebspatienten bietet die RG Germania zu einem ermäßigten Beitrag wöchentlich einen Ruderkurs unter fachlicher Anleitung an. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Weitere Informationen

Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ 2017