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Kampf gegen Krebs: Ruderer gaben alles

Benefizregatta mit 82 Teams brachte eine Rekordsumme von über 50000 Euro ein

Im Patientenboot legten sich Bea Albers (von links), Monika, Nortje und Elke mit Steuerfrau Barbara ins Zeug. Foto: Janssen

Im Patientenboot legten sich Bea Albers (von links), Monika, Nortje und Elke mit Steuerfrau Barbara ins Zeug. Foto: Janssen

Kiel. Zwei Rekorde bei der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“: Mit 82 Teams nahmen so viele Vierer mit Steuermann teil wie noch nie; mit über 50000 Euro wurde das höchste Spendenergebnis erreicht. Bei Sonnenschein begrüßte Ministerpräsident Torsten Albig als Schirmherr nicht nur die vielen Ruderer, sondern hunderte von Besuchern an der Kiellinie. Auch wenn in den Sponsoren- und Patientenbooten um jede Bootslänge Vorsprung beim Rennen gekämpft wurde, so stand doch die Hilfe der vom Ersten Kieler Ruderclub (EKRC), dem Verein der Kieler Schüler Ruderer (VKSR) und der Rudergesellschaft Germania (RGG) organisierten Regatta im Vordergrund. „Der olympische Gedanke zählt, die Gewinner sind auf jeden Fall die Patienten“, sagte Dr. Roland Ventzke, Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses. Mit dem Spenden unterstützt die Stiftung Leben mit Krebs das kostenlose Sportprogramm. „Ganz egal, wann man an Krebs erkrankt sind und wie lange die Therapie her ist, jeder darf mitmachen“, erklärte Krankenhaussprecherin Birgitt Schütze-Merkel.

„Ich durfte hier einfach mit ins Boot steigen“, freute sich Bea Albers. Vor drei Jahren ist sie an Brustkrebs erkrankt, hat bis vor drei Wochen noch nie gerudert. Das Viererteam „Die Förderobben“ landete am Ende auf Platz drei. sen

Quelle: Kieler Nachrichten, 2. Juni 2014

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