EKRC brilliert bei Hummel-Regatta

Die Mastersruderer des Ersten Kieler Ruder-Clubs konnten auf der Außenalster in Hamburg einen perfekten Wettkampftag bejubeln. Schließlich konnten die sechs Starter bei der internationalen Hummel-Regatta bei sieben Starts auch siebenmal am Siegersteg anlegen. Hervorzuheben ist dabei der Erfolg der Kieler Ruderer Bernd Klose, Rolf Zumegen, Gunnar Meyer und Ingmar Schulz als reines Vereinsboot gegen die ansonsten im Mastersbereich üblichen Renngemeinschaften im Doppelvierer der Altersklasse D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre). Schulz konnte zudem seine Rennen im Doppelzweier und Doppelvierer der Altersklasse B (MDA 36 Jahre) in RG mit Ruderern aus Hamburg gewinnen. In gleicher Kombination konnte Gaby Schulz im Doppelzweier und Mixed-Doppelvierer der Altersklasse C (MDA 43 Jahre) jeweils deutliche Siege einfahren. Abgerundet wurde das hervorragende Abschneiden durch Ulf Beck, der im Doppelvierer und Mixed-Doppelvierer der Altersklasse E (MDA 55 Jahre) ebenfalls gewann. Die Vorbereitung für die Ende Juli in München stattfindenden Euro-Masters verlief makellos. bak

Quelle: Kieler Nachrichten, 20. Juni 2014

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RG-Ruderinnen lösten Ticket für Bundesentscheid

Am vergangenen Wochenende fanden in Bad Segeberg die internationalen Landesmeisterschaften der Ruder-Junioren statt. Ein markanter Saisonhöhepunkt, da die Nachwuchsruderer sich hier über die Langstrecke für den Bundeswettbewerb in Rüdersdorf bei Berlin qualifizieren konnten, wenn sie einen der beiden ersten Plätze belegten. Dieses Ziel konnte Skadi Czekala (RG Germania) mit dem zweiten Platz im Langstreckenrennen über 3000 Meter im Einer realisieren. Über 1000 m holte die 13-Jährige ebenfalls Silber. Nun folgt für Czekala am kommenden Wochenende ein Vorbereitungscamp in Mölln, ehe vom 4. bis 6. Juli der Bundeswettbewerb in Rüdersdorf ansteht. Auch Vereinskameradin Lisa Marie Wieland wusste zu überzeugen und sicherte sich mit Doppelpartnerin Annabell Bembeneck aus Flensburg über 1000 Meter den Landesmeisterschaftstitel der B-Juniorinnen. Zudem konnte Wieland im Einer über dieselbe Distanz den zweiten Rang einfahren. bak

Quelle: Kieler Nachrichten, 19. Juni 2014

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Frieda Hämmerling rudert zur WM

Frieda Hämmerling (li.) und Annemieke Schanze. Foto hfr
Frieda Hämmerling (li.) und Annemieke Schanze. Foto hfr
Frieda Hämmerling hat sich auf der Hamburger Dove-Elbe vorzeitig für die Junioren-WM, die vom 7. bis 10. August ebenfalls in der Hansestadt stattfindet, qualifiziert. „Überhaupt zur U19-WM zu fahren, ist das erste Ziel. Mit dem Doppelzweier liebäugeln wir natürlich schon. Wir machen aber einen Schritt nach dem anderen“, hatte Hämmerling (RG Germania Kiel) im Vorfeld erklärt. Mit einem eindrucksvollen zweiten Platz im Einer löste die im Sportinternat Ratzeburg trainierende Kielerin dann ihr WM-Ticket. „Die WM-Teilnahme kann mir jetzt keiner mehr nehmen“, strahlte die 17-Jährige.

Ihre Doppelzweier-Partnerin Annemieke Schanze belegte den sechsten Platz. Den Zweier konnten beide anschließend klar für sich entscheiden, so dass sie als Favoriten zur deutschen Meisterschaft nach Brandenburg reisen. Der Titel dort würde beide für diese Bootsklasse zur U19-WM qualifizieren. Hämmerling würde im besten Fall also sowohl im Einer als auch im Zweier um eine WM-Medaille mitrudern. bak

Quelle: Kieler Nachrichten, 14. Juni 2014

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Hämmerling will einfach nur rudern

Die 17-jährige Kielerin holte bei der Junioren-EM Silber – Ohne Druck die WM im Visier

Wasser ist ihr Element, Rudern ihre Passion: Vize-Europameisterin Frieda Hämmerling aus Kiel. Foto: Paar
Wasser ist ihr Element, Rudern ihre Passion: Vize-Europameisterin Frieda Hämmerling aus Kiel. Foto: Paar
Kiel. Bei der dritten Europameisterschaft der U19-Ruderer in Hazewinkel/Belgien hat die Kielerin Frieda Hämmerling (RG Germania) mit ihrer Partnerin Annemieke Schanze Silber im Doppelzweier gewonnen. Hämmerling lebt seit zwei Jahren im Sportinternat der Ruderakademie in Ratzeburg. Unsere Zeitung sprach mit der 17-Jährigen über den Triumph bei ihrer ersten internationalen Regatta, die anstehende WM und ihre persönliche Zukunft. Frieda Hämmerling über …

… die Vorbereitung auf eine Regatta sowie den Wettkampf selbst: „Bei der Vorbereitung kommt es darauf an, um was für Regatten es sich handelt. Bald ist die WM- Qualifikation, vor der wir etwas lockerer trainieren, um dann im Wettkampf fit zu sein. Am Regatta-Tag trainieren wir dann noch morgens um 7 Uhr, um wach zu werden. Nach dem ersten Rennen müssen wir schnell etwas essen und uns erholen. Dann geht es auch gleich mit dem nächsten Rennen weiter.“

… Erfolgsdruck und Konkurrenzdenken: „Druck habe ich gar nicht. Innerhalb des Internats spürt man das Konkurrenzdenken ein bisschen, aber meine Hauptkonkurrentin Annemieke Schanze ist gleichzeitig meine Zweierpartnerin. Von daher denke ich eher, dass ich mit ihr zusammenarbeite.“

… ihre Silbermedaille bei der U19-EM: „Ich hatte mir etwas erhofft, aber keinesfalls erwartet. Nach dem Halbfinale hatten wir schon etwas Angst, weil die anderen Boote sehr schnell waren. Es hat dann ja aber ganz gut geklappt.“

… den weiteren Saisonverlauf: „Ende Juni sind die deutschen Junioren-Meisterschaften. Danach werden die Nominierungen für die U19-WM vom 5. bis 8. August in Hamburg bekannt gegeben. Im Juli findet dann ein WM-Trainingslager in Berlin statt.“

… ihre Chancen auf die WM-Teilnahme: „Ich hoffe, dass ich es im Einer unter die ersten Acht schaffe. Allerdings ist die Konkurrenz dort sehr groß, weshalb ich nicht damit rechne, mich für diese Bootsklasse zu qualifizieren. Sollte das also nicht klappen, werde ich mich auf den Doppelzweier konzentrieren. Wenn wir bei der DM gewinnen, wären wir für die WM qualifiziert. Selbst wenn wir Zweiter werden, stehen die Chancen noch gut, da auch die Rangliste und die vorherigen Wettkämpfe einbezogen werden.“

… ihre Ziele bei einer möglichen WM-Teilnahme: „Wenn wir es im Doppelzweier schaffen sollten, wollen wir natürlich die Rumäninnen schlagen, die jetzt bei der U19-EM besser waren als wir. Die Teilnahme im Doppelvierer ist ja auch noch eine Option. Aber generell haben wir im Zweier wohl die besten Chancen, weil Annemieke und ich uns recht gut ergänzen.“

… ihre Zukunft: „Ich weiß noch gar nicht, was ich nach dem Abitur machen möchte und ob ich weiterhin Leistungssport treiben werde.“

Aufgezeichnet von Bastian Karkossa

Quelle: Kieler Nachrichten, 4. Juni 2014

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